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GERAde jetzt GRÜN!
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Unter diesem Motto veranstalteten wir Geraer Grünen zusammen mit DAKT e.V. am 8. Mai eine Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kulturpolitik in unserer Stadt. Bleibt nach dem Ankauf des Landeszentralbankgebäudes noch genug Geld und Aufmerksamkeit für andere kulturelle Einrichtungen und Events? Hat der Oberbürgermeister bei seinem neuen Marketingkonzept vergessen, dass es in Gera auch (noch) den Goldenen Spatz gibt? mehr… "Otto Dix und sonst gibt´s nix?“Mit Fragen wie diesen brachte Moderator Frank Karbstein (Platz 4 unserer Kommunalwahlliste) den OB Dr. Vornehm ordentlich ins Schwitzen. Weitere Teilnehmer der Diskussion waren Daniel Zein von der Agentur artfullsounds und Volker Tauchert von „Ja für Gera“. Besonders gefreut haben wir uns über die Wahlempfehlung von Theaterintendant Prof. Dr. Oldag, der ebenfalls auf dem Podium saß und uns Grüne sehr gerne im Stadtrat sehen würde.
Unsere Diskussion war die erste politische Veranstaltung im Haus der Pioniere nach dessen Sanierung. Wir freuen uns, dass das Haus damit zu einem sehr erfreulichen demokratischen Dasein gefunden hat, nachdem es lange Jahre im Dienste einer zweifelhaften Ideologie stand.
Dass Gera in kultureller Hinsicht einiges zu bieten hat, das bewiesen am Abend sowohl Michael Krause am Klavier, der als ehemaliger Schüler der Heinrich-Schütz-Musikschule von der Qualität der dort genossenen Ausbildung zeugte, als auch die Jungs von „daily independence“. Die vier blutjungen Musiker rockten den Saal mit eigenen Stücken und verbreiteten beste Stimmung mit der Coverversion von „seven nations army“ von den „white stripes“. Spätestens da war jedem klar: Gera hat Dix, aber Gera hat noch vieles mehr. Damit war die Eingangsfrage des Abends geklärt. Übrigens freuen wir uns, dass unser Wortspiel in abgewandelter Form schon Eingang auf die offizielle Internetseite der Stadt Gera gefunden hat. Immer daran denken: Wer hat´s erfunden? Die Geraer Grünen!