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Pressemitteilung vom 29.05.2009

Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen besucht Mehrgenerationenhaus

Sei es Gitarre- oder Englischunterricht, Unterstützung junger Eltern, „Bauch-Beine-Po“ oder Tai-Chi: Es scheint kaum etwas zu geben, was es im Mehrgenerationenhaus in Bieblach-Ost nicht gibt. Die Geraer Grünen konnten bei Ihrem Besuch des Hauses am Donnerstag, 28. Mai 2009, nur über die Vielfalt der Möglichkeiten staunen. „Wir können unsere insgesamt 47 Kurse nur deshalb anbieten, weil das Mehrgenerationenhaus auf drei Säulen ruht: Dem Familienzentrum, der Kita Bummi und dem CM Jugendclub,“ so die Koordinatorin Anke Fehrensen. Dem konnte die Leiterin des Familienzentrums, Katharina Philipp, nur zustimmen: „Die Synergieeffekte machen es möglich, dass wir auch andere Räumlichkeiten im Haus nutzen können. So können wir den Menschen wesentlich mehr bieten!“ Davon konnten sich die Bündnisgrünen selbst überzeugen. Sie kamen im Keller mit zwei Kraftsportlern ins Gespräch, im ersten Stock fand neben den Räumlichkeiten des Computerclubs gerade ein Englischkurs statt. Kreissprecher Eugen Weber, der selbst für drei Monate eine Ausbildung in New York City absolviert hatte, nutzte die Gelegenheit, um bei den Kursteilnehmern für grüne Politik zu werben – natürlich in englischer Sprache mit unüberhörbarem amerikanischen Akzent. Christel Wagner-Schurwanz vermisste angesichts von Tischtennisplatten, Pokertischen, Krafträumen und Billiardtischen ein spezifisch weibliches Angebot. Sie wurde aber durch Anke Fehrensen beruhigt die erklärte, „die Mädchen“ würden sich im Mehrgenerationenhaus durchaus ihre Ecken suchen und seien gerade auch bei der Dekoration und Einrichtung recht aktiv. Grünenmitglied Anja Funke, selbst in Bieblach-Ost zu Hause, lobte das umfangreiche Angebot an Baby- und Kinderkleidung, welches bei sehr bescheidenen Preisen genutzt werden kann. Anke Fehrensen hatte derweil zu tun, alle Fragen der Bündnisgrünen zu beantworten: Ja, man sei in Bieblach-Ost sehr gut integriert, die Angebote würden gut wahrgenommen. Man habe 15 feste und noch mehr ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Angebot beschränke sich nicht nur auf Bieblach-Ost, sondern sei „sozialraumübergreifend“, würde also auch in ganz Gera und im Umland genutzt. Gerne hätte man weitergeplaudert, aber die beiden Söhne von Frau Fehrensen warteten bereits, um ihre Mutter abzuholen. Mit beiden machte Eugen Weber noch ein kurzes Match am Tischkicker, bevor man sich verabschiedete.