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Pressemitteilung vom 05.03.2009

Geraer Grüne für Hochwasserschutzmauer am Mohrenplatz

Die Bündnisgrünen der Stadt favorisieren nach der Anhörung der Sachverständigen beim Naturschutzbeirat eine bis dahin nicht öffentlich diskutierte Variante zum Hochwasserschutz in Untermhaus. Statt der Errichtung einer Betonmauer entlang der Elster, die an ihrem Fuß 4,5 m stark sein soll und der sämtliche Bäume vor dem Hofgut zum Opfer fallen würden, soll nach Meinung der Grünen eine Mauer vor dem ehemaligen „Gasthaus zum Mohren“ errichtet werden, die viele Vorteile in sich vereinigen soll. Dazu Kreissprecher Eugen Weber: „Weil der Mohrenplatz bereits erhöht liegt, könnte statt einer voluminösen Betonmauer an der Elster lediglich ein kleines Mäuerchen errichtet werden, das nach Auskunft des zuständigen Landesamtes nicht mehr als etwa 30 cm hoch sein müsste. Man könnte mit dieser Mauer die Achse des südlichen Brückengeländers fortführen und sie zudem als Sitzgelegenheit nutzen. Die Mauer wäre auch ein erheblicher Gewinn für die Stadt im Rahmen der „entente florale“, weil man sie mit Blumenkästen schmücken könnte. Die für den Zugang des Hofguts, der Galerie und des Fahrradweges notwendigen beiden Lücken in der Mauer würden im Falle eines hundertjährigen Hochwassers mit sogenannten mobilen Hochwasserschutzeinrichtungen, sprich Balken, geschlossen werden. Der Hochwasserschutz für das Hofgut selbst wäre immer noch besser als der Schutz der Villa Jahr. Damit hat der Oberbürgermeister eine Alternative, die nicht nur für den Freistaat preisgünstig, hübsch anzusehen und als Sitzfläche nutzbar ist, sie hat auch einen weiteren erheblichen Vorteil: Dr. Vornehm kann zu seinem Wort stehen und die Bäume an der Elster erhalten.“