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+++ Grün wächst+++

Pressemitteilung vom 03.06.2008

Auch bei Hundewiesen ist die 13 eine Unglückszahl

Die Geraer Grünen kritisieren, dass für die Schaffung der neuen Hundewiese Bäume gefällt wurden. Für Grünen-Sprecher Eugen Weber ist der Vorgang ein weiteres Beispiel für die unprofessionelle Instinktlosigkeit, mit der die Stadt Entscheidungen trifft und diese umsetzt: „Wir Grünen haben verstanden, dass eine Entlastung der Hundewiese am Ferberturm sinnvoll ist. In anderen Städten entlastet man Grünflächen von Hundekot, indem man Spender für Kotbeutel nebst Abfallbehältern aufstellt. In Gera rodet man lieber für teures Geld ein Stück Wald „mit schwerem Gerät“ und freut sich über das Brennholz!“ Eine Begehung der neuen 13. Hundewiese habe ergeben, dass ein Waldstück von der Größe eines halben Fußballfelds gerodet worden ist, wobei mehr als 40 Großbäume mit einem Stammdurchmesser von bis zu 70 cm gefällt wurden. Die Grünen bedauern die Zustimmung des Naturschutzbeirats zu diesem Baumfrevel, sehen die Verantwortlichkeit aber bei der Stadt. Dazu Eugen Weber: „Mehr als alle anderen Parteien stehen die Grünen seit Jahren für den Baumschutz in dieser Stadt. Dies sollte auch dem Oberbürgermeister bekannt sein. Wer derart bedenkenlos mit dem verbliebenen Großgrün in unserer Stadt umgeht, der treibt uns ab 2009 im Stadtrat in die Opposition. Der Umgang des OB mit dem Grün und den Grünen in der Stadt passt in das Gesamtbild: Hier werden Entscheidungen getroffen, ohne dass man über die Reaktionen der Betroffenen auch nur nachdenkt.“