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+++ GERAGRÜN +++

Sport

Wir wollen die Sportstadt Gera.

Sport ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens. Er führt Menschen zusammen und ist gerade auch für die Identität einer Stadt sehr wichtig. Eine überragende Bedeutung hat er auch für die Entwicklung der Sozialkompetenz von jungen Menschen.

Wir wollen eine gleichberechtigte Unterstützung von Breitensport, Leistungssport und Behindertensport. Unter dieser Prämisse ist auch die Entgeltsatzung der Stadt für die Nutzung der Sportstätten zu überprüfen.

Es sollen alle BürgerInnen Zugang zu den städtischen Sporteinrichtungen haben, unabhängig davon, ob sie einem Sportverein angehören. Auf Initiative von uns Grünen wurde im vergangenen Jahr die Sportfläche neben dem Stadion der Freundschaft auch für die Allgemeinheit geöffnet. Vereine sind für das Sportleben in der Stadt natürlich sehr wichtig. Dennoch kann es nicht sein, dass nur Menschen in Vereinen Zutritt zu Sporteinrichtungen erhalten. Gerade Jugendliche wollen und sollen auch spontan Sport treiben können, ohne gleich in einen Verein mit festen Trainingszeiten etc. eintreten zu müssen.

Viele Jugendliche aus sozial schwachen Familien betreiben keinen Sport, weil die Sportvereinsbeiträge nicht aufgebracht werden können. Es ist sehr wichtig, dass Sport allen gesellschaftlichen Schichten ermöglicht wird. Für uns Grüne ist es wichtig, dass der Beitritt eines Jugendlichen zu einem Sportverein nicht am Geld scheitert. Wir setzen uns für die Gründung eines städtischen Fonds ein, aus dem Mitgliedsbeiträge von sozial benachteiligten Jugendlichen für Sportvereine finanziert werden.

Die Geraer Grünen werden im Stadtrat nicht akzeptieren, dass die Geraer im Sommer dazu gezwungen sind, in Nachbargemeinden in einem Freibad unterzukommen. Eine Sportstadt, die gleichzeitig Oberzentrum ist, hat den Namen Sportstadt nicht verdient, wenn sie ihren Bürgern kein Freibad zur Verfügung stellen kann. Wir Grüne wissen natürlich, dass die Errichtungs- und Betriebskosten für ein Freibad nicht unerheblich sind. Wir denken daher, dass die vorhandene Infrastruktur im Hofwiesenbad für ein neues Freibad genutzt werden sollte. Bei Nutzung der bereits bestehenden Infrastruktur des Hofwiesenbades wird der Bau eines normalen Freibades ohne Wellness Schnick-Schnack mit vertretbarem Kostenaufwand möglich sein.

Das neue Freibad der Stadt muss behindertengerecht sein, gleiches sollte auch für die sonstigen Sportstätten selbstverständlich sein. Leider aber sind viele Sporthallen in Gera nur über Treppen zu erreichen, ihre sanitären Einrichtungen können durch manche Menschen mit Einschränkungen nur unter Schwierigkeiten oder gar nicht genutzt werden. Diese Mängel sind zeitnah zu beheben, zumindest aber bei Neubauten und Sanierungsmaßnahmen zu berücksichtigen.



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